Das Pseudonym oder Nickname

Online begegnet man so vielen schrägen Vögeln, dass einem fast schwindelig wird. Um unangenehmen Überraschungen vorzubeugen sollte man einen kleinen Blick auf den Nick/Pseudonym des Mannes werfen. Sogar mit wenig Fantasie kann man sich vorstellen was ein „Rohrverleger“ auf einer Online Partnerbörse sucht. Ein „joka2012“ hält sich für einen Joker! Die richtige Schreibweise war wahrscheinlich schon vergeben. Ein Blick aufs Foto und ZACK! Ein mittelmäßiger Mann mit mittelmäßiger Ausstrahlung. Selbstüberschätzung fällt einem Joker leicht. Da wird nicht tief gestapelt. Ist doch langweilig. Ein paar Jahre jünger schummeln ist da das kleinste Problem. Joker stellt dazu direkt noch Fotos aus den 80ern ein und meint, dass das der doofen Frau nicht auffällt. Ein vorgefertigter Text muss dann doch auch reichen. Dabei ist es irrelevant, dass er am Mittwoch fragt, was man am WE unternimmt. „Ein_Samer“ ist einsam und sucht schon lange nach einer Partnerin. Muss nichts schlechtes sein. Viele Menschen sind einsam aber nicht zwangsläufig allein. „For-Ever-Yours“ könnte der echte Joker sein. Er möchte keine wechselnden Partnerschaften. „Macho“ ist nur zu empfehlen, wenn ihr auf einen echten Macho steht.

In den meisten Pseudonymen steckt auch ein Quantum Wahrheit, ein Stück des Charakters wird widergespiegelt. Deshalb ist ein Blick darauf enorm wichtig. Und ernsthaft! Wer will schon erzählen: Hey ich hab meinen Freund online kennengelernt. Da hiess er „Der_Checker“. Und schwupp ist der Checker schon bei der Nächsten 😉

XOXO euer BlonderKracher

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Tirza Schaefer
Gast

Hahaha! Ja, was manchen an Pseudonymen einfällt ist eine Welt für sich. Manche sind richtig depressiv und das kommt im Text dann auch so rüber. Z.B. „Nach schwerer, traumatischer Enttäuschung…“ Kann man mit so einer EInleitung wirklich jemanden kennenlernen, der/die halbwegs psychisch gesund ist?