AMOR und ich: Ein ungleiches Paar

Eigentlich ist die Phase der Verliebtheit sehr schön und spannend. EIGENTLICH! Wenn da nicht die Hormone und das Herumhirnen wäre. Und zugegebenermaßen wird das im zunehmenden Alter nicht einfacher. Ich merke das aktuell an mir. Da lerne ich einen total netten Typen im Netz kennen und bin endlos begeistert. Er macht mir Spaß. Und was mache ich? Ich mache Stress! Ich mache das nicht mit Absicht. Es passiert einfach. In der Liebe denkt mein Kopf nicht rational. Und schon gar nicht prospektiv. Ich will gerne alles auf einmal. Große Liebesschwüre inklusive. Doch mal ganz ehrlich: Wie soll das gehen? Ich würde mich total erschrecken, wenn ein Kerl mir nach einer Woche einen Heiratsantrag machen würde. Aber lieben darf er mich schon nach dem zweiten Date? Nee… So geht das nicht. Aber wie geht es richtig? Gibt es überhaupt ein „Richtig“ und „Falsch“? Muss man sich vom ersten Augenblick an auch ohne Worte verstehen? Ist die ständige Rumsimserei ein Indiz für echtes Interesse? Ich habe ernsthaft daran geglaubt, dass es genau so und nicht anders sein muss. Bis ich festgestellt habe, dass ich diejenige bin, die sich total konfus verhält. Will mein Kerl bei mir bleiben, will ich, dass er geht. Will er gehen, will ich, dass er bleibt. Ist er nett, überlege ich welche Hintergedanken er hat. Sagt er, dass er mich mag, kommt mir das komisch vor. Findet er mich attraktiv, fasse ich mir sofort an die Speckrolle am Bauch. Ach… Was wäre ich gerne in Liebesdingen genauso wie im Job: einfach pragmatisch und cool!

XOXO euer BlonderKracher

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Tirza Schaefer
Gast

Ich bin ja der Meinung, Amor hat seine Pfeile in ein Gift getränkt, das vorrübergehend die Hirntätigkeit stark einschränkt bis vollkommen abschaltet. 😀